Ausgabe 57

Im Oktober des Jahres 2000 erschien zur Spielemesse mit der Myranor-Box das erste Material für das Güldenland. Die Resonanzen waren gemischt, doch es begann eine Erfolgsgeschichte, die nun auf ihr Jubiläum zustrebt.

Während Ulisses derzeit mit dem Kickstarter-Projekt zu Thorwal eine Region beschreibt, die ihre Anfänge im Güldenland hatte, bereitet sich die Memoria Myrana auf andere Projekte vor und will auch weiterhin den Regionen außerhalb Aventuriens den Platz bieten, den diese tollen Ideen verdienen. So bringen wir in dieser Ausgabe auch einen Artikel von Sean David Schöppler und Daniel Bluhm zu Ras Tabor, dem mysteriösen Wald-Kontinent im Süd-Westen Myranors. Vorgestellt
werden verschiedene Arten von Humanoiden, die stark an ihre Vettern in Shindrabar erinnern.

Für mich selber geht mit dieser Ausgabe ein wichtiger Abschnitt meines Lebens zu Ende. 2004
kam ich zur Memoria Myrana und begann mit eigenen Texten. Für viele Jahre war ich bei diesem wunderbaren Fanzine aktiv, durfte als Redakteur mitgestalten und das orangene Banner
Myranors tragen. In der letzten Zeit wird es jedoch immer unmöglicher; Familie, Beruf und die
Gesundheit fordern mehr und mehr Zeit und es bleiben nicht ausreichend Stunden über, um die
Aufgaben mit der Sorgfalt zu erfüllen, die sie verdienen. So ist es Zeit, den Stab weiter zu geben.
Jochen Willmann hat seit vielen Jahren das Güldenland mit kreativen Ideen bereichert, immer
wieder bewiesen, dass er problemlos in der Lage ist, Projekte zu leiten und die Menschen zu
motivieren. Seit einiger Zeit hat er nach und nach mehr Aufgaben übernommen und so geht die
Memoria in erfahrene Hände, wenn Jochen als Erster unter Gleichen das Fanzine weiter führt. Ich
darf mit Freude zurückschauen und in die zweite Reihe treten.
Mit einem herzlichen Dankeschön verabschiede ich mich bei all den schreibenden, zeichnenden
und lesenden Güldenländern, die wir in den vergangenen 15 Jahren erreichen konnten.

Peter Horstmann,
für das Myranor-Team

 

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Ein Jubiläumsjahr geht zu Ende

Dieses Jahr konnte die Memoria Myrana ihr 15-jähriges Jubiläum feiern. Da wir aber nur ein Online-Fanzine mit Mitarbeitern aus ganz Deutschland sind, gab es keine große Mitarbeiter-Party. Stattdessen haben wir versucht euch etwas zu schenken.
In Ausgabe 53 hatten wir das erste Mal mit Rakshazar einen neuen Kontinent mit dabei, wodurch wir nun auf sechs außeraventurische Regionen kommen. Auch wenn zwei (Uthuria und Ras Tabor) davon bisher noch keine Artikel im Magazin erhalten haben. Wer das ändern will, kann uns gerne über Info(at)myrana.de einen oder mehrere Artikel zusenden.
Am 13. März wurde bei Nandurion dann ein Interview zum Jubiläum veröffentlicht, in dem sich vier aus unserem Team den Fragen der Einhörner gestellt haben. Dort könnt ihr einiges über die Geschichte des Fanzines nachlesen.
Es folgten kurz darauf vier inoffizielle Errata-Spielhilfen zu Myranor und Tharun, die wir zum Download auf unserer Homepage bereit gestellt haben.
Natürlich kamen noch die Ausgaben 54 und 55, die ebenfalls mit 45 und 50 Seiten recht umfangreich waren.
Während dieser ganzen Zeit arbeiteten wir unermüdlich an der bisher umfangreichsten Myranor-Fan-Spielhilfe und so konnten wir euch am 31.10. mit ‘Unter der Erde Myranors – Die Muriden’ eine Fan-Spielhilfe mit 154 Seiten präsentieren.
Unsere Ausgaben-Reihe schlossen wir dann noch am 04.12. mit der fast 100 Seiten starken Ausgabe-Nr. 56 ab.
Aber das war noch nicht alles, denn im Adventskalender von Nandurion wurden in den Türchen Nr. 6, 12, 16 und 20 jeweils neue Spielhilfen für die Region Ochobenius zum Download angeboten und in Türchen Nr. 22 noch ein Kurzabenteuer. Die alle aus unserer Feder stammen.

Das macht insgesamt vier Ausgaben, neun Spielhilfen und ein Abenteuer, die zusammen einen Umfang von 515 Seiten haben und Material für vier derische Setting beinhalten.
Wir hoffen, dass wir mit all dem Material die DSA-Fans der Regionen außerhalb Aventuriens reich beschenken konnten und wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mit Neretons Gnade – Komplettversion

fan-produkt-logoMit-Neretons-GnadeMit Neretons Gnade (2019)
von Daniel Bluhm, Sean David Schöppler, Jan Stawarz, Jochen Willmann

Dieses Abenteuer haben wir für den Adventskalender 2019 bei Nandurion geschrieben, dabei wurden bewusst vier Teile des Abenteuers als eigenständige Spielhilfen heraus gelöst.
In dieser Komplettversion haben wir die vier Spielhilfen in den Plot des Abenteuers eingefügt.

Die Helden werden in der Stadt Sidor Ethilia angeworben, um einen Nereton-Priester durch die gefährlichen Seengebiete von Ochobenius zur Holzfällersiedlung Arbohakisto in den nördlichen Wäldern zu begleiten. Anfängliche Visionen von aufkommender Gefahr werden zu einer großen Bedrohung. Nur wenn die Helden eine alte Macht zu Hilfe holen, wird es ihnen gelingen unschuldige Leben zu retten.

Heute gibt es, in Türchen Nr. 22, unseren letzten Betrag zum Adventskalender bei Nandurion

In Türchen Nr. 22, des Adventskalenders bei Nandurion, erhaltet ihr von uns den letzten Beitrag für Myranor. Dieser nimmt Bezug auf die Beiträge aus den Türchen Nr. 6, 12, 16 und 20 und bereitet euch hoffentlich genauso viel Spaß, wie die anderen vier Beiträge.

Heute ist Türchen Nr. 20 geöffnet worden!

Mit einer weiteren Myranor-Spielhilfe über zwei neue Spezies, haben wir Heute wieder zum Adventskalender bei Nandurion beigetragen. Türchen Nr. 20 erweitert die Angaben zu den Spielhilfen aus Türchen Nr. 12 und Nr. 16 genauer. Dort wurden die zwei Spezies nämlich nur namentlich erwähnt.
Wir wünschen viel Spaß.

Beitrag zum Adventskalender bei Nandurion

Dieses Jahr wurden wir wieder von unseren Freunden von Nandurion gefragt, ob wir auch Artikel zum alljährlichen Adventskalender beitragen wollen.
Dem wollten wir natürlich nachkommen, daher findet ihr am heutigen Tag eine kleine Myranor-Spielhilfe im 6ten Türchen des Kalenders.
Wir wünschen viel Spaß damit.

Memoria Myrana 56

Mit dieser Ausgabe schließen wir unser Jubiläumsjahr – 15 Jahre Memoria Myranaangemessen ab. Über 90 Seiten mit interessanten Informationen, packenden Abenteuern und viel Material, um das schönste Hobby der Welt in Myranor, Vesayama und Rakshazar auszuleben. Mit dem Ende diesen Jahres richten wir den Blick auf ein weiters Jubiläumsjahr: 2020. Zur Spielemesse 2000 erschien mit der Myranor-Box das erste Material für das Güldenland. Dass der myranische Weg seitdem nicht immer gerade war, ist allgemein bekannt. Auch bei Tharun und Uthuria sind Löcher und Risse auf dem Weg und Vesayama sowie Ras Tabor haben es bisher noch nicht zu einer Regionalspielhilfe geschafft. Selbst bei dem so engagiert vorangetriebenen Rakshazar-Projekt gab es Hürden und schwierige Zeiten.

In der Summe zeigt sich wieder einmal, dass die außer-aventurischen Regionen viel Platz für Kreativität bieten, aber auch engagierte Autoren und Zeichner brauchen, um ihr volles Potential über die schwierigen Zeiten zu bringen. Also spucken wir in die Hände und bereiten uns auf das kommende Jahr vor und feiern

– 20 Jahre Myranor –

 

 

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35 Jahre Ras Tabor

Watabh Mit ‘Durch das Tor der Welten oder die Gestrandeten des Sternenmeeres’ von Werner Fuchs kam 1984 ein Abenteuer heraus, dass die Helden bereits in die Welt Ras Tabor entführte, obwohl der Kontinent Aventurien noch sehr viele weiße Flecken hatte. Das Abenteuer mit der Nummer 8 hatte, wie auch schon sein Vorgänger ‘Borbarads Fluch‘ (Nr. 7), SciFi-Elemente, aber diese können mit dem heutigen Hintergrund leichter ignoriert werden.
Neben vierzehn Tieren und Pflanzen wurden auch zwei Kulturschaffende Spezies, die Watabh und die Gmul, eingeführt. Von denen es der Sadur und die Gmul sogar nach Myranor geschafft haben und dort offiziell vorkommen. Die erwähnten Mächtigen kennt man heute als Archäer und die Transmitter sind jetzt Portale zu Sphärentunneln.
Damals wurde noch von einem Transmitter zu den Sternen gesprochen und Ras Tabor als Planet bezeichnet. Erst im Jahr 2000 führte der Roman ‘Erde und Eis’ von Hadmar von Wieser eine Heldengruppe durch das Tor. Diesmal aber wird Ras Tabor als Teil des Güldenlandes beschrieben. Südwestlich von Myranor soll der von dichten Wäldern bewachsene Subkontinent liegen und über die Blutgischtmauer von Myranor aus erreichbar sein.
Gmul Auf der großen Karte ‘Myranor und angrenzende Lande’ im Myranor HC (2006) wird eine Region auf dem Kontinent mit ewiger Dschungel bezeichnet, aber der Name ‘Ras Tabor’ nicht mehr genannt. Auf unserer Seite könnt ihr eine Karte zu dieser Region herunter laden.
Es wurde still um den Kontinent, der noch weit vor Tharun, Myranor oder Uthuria von Helden bereist werden konnte.
Erst vor nicht all zu langer Zeit hat Ulisses Spiele das alte Abenteuer als Remastered-Edition für die Kaiser-Retro-Reihe und als PDF wieder heraus gebracht.
Aber trotzdem hat Ras Tabor dieses Jahr einen sehr stillen Geburtstag erlebt, da der große Bruder Aventurien wie immer mehr Aufmerksamkeit von seinen Gästen bekommt. Daher möchten wir an dieser Stelle Fanfaren erklingen lassen und dem unscheinbaren Ras Tabor alles gute zum fünfunddreißigsten Geburtstag wünschen.